Kostenmanagement
Bevor die Reise losgeht, muss man erst einmal in Erfahrung bringen, was im Portemonaie ist. Eigentlich Klar!
In der Projekt-Praxis sieht das häufig ganz anders aus. Da gibt es die "gefühlten" Kosten, da "haut das schon hin" oder man kann auch "später noch sehen, wie wir das hinbiegen". Abenteuerlich - finden Sie nicht?
Verantwortungsbewusste Projektmanager lassen sich bei den Kosten auf keine Kompromisse an. Was wird für welche Kosten geleistet? Und was können wir uns leisten, wenn neue Erfordernisse hinzukommen.
Kostensicherheit in 3 Schritten
Kostentreiber erkennen
Zunächst einmal geht es um die großen Brummer. Wollen wir die wirklich so? Oder gibt es sinnvolle Alternativen?
Stimmen die bisherigen Mengenansätze? Oder muss hier aufgrund früh erkennbarer Mehrgrößen deutlich nachgebessert werden?
Verdeckte Kosten identifizieren
Gerne werden ganze Kostenblöcke einfach außer Acht gelassen. Sie sind in den Ausschreibungen (und den Verträgen) schlichtweg nicht enthalten.
In diesem Bereich gibt es empfindliche Stolperfallen. "Das kam ja erst später dazu", lautet die gängige Ausrede. Über diesen Bereich zeitig nachzugrübeln macht also viel Sinn. Wer erledigt das für Sie?
Budget neu festschreiben
Am Ende kommt es zu einem neuen Budget. Die Kostensicherheit ist gestiegen. Der Abgleich von Soll / Ist wird ständig an den realen Gegebenheiten nachgesteuert.
Dieses (neue) Budget wird in die Einzelbereiche heruntergebrochen muss jetzt in den Köpfen der Beteiligten fest zu verankert werden. "Mehr gibt es nicht!" Das muss allen klar sein!
Wer kontrolliert eigentlich Ihren Architekten?
Beim Architekten laufen alle Fäden zusammen. Er hat die Leistungsverzeichnisse erstellt. Hat aufgrund der Preisspiegel die günstigsten Bieter empfohlen und wird zu den Preisen befragt.
O.k.! Aber wer kontrolliert ihn? Denn oftmals ist er der Hecht im Karpfenteich und die Karpfen lieben ihn. Denn er gibt Ihnen Futter.
Bauen Sie eine zusätzliche Kontrollinstanz ein. Es lohnt sich!

